Contao als Grundlage für anspruchsvolle Webprojekte

von Patrick Froch (Kommentare: 0)

In den nächsten Tagen erscheint das erste Contao-Jahrbuch. Da ich einen Artikel beigesteuert habe, möchte ich diesen natürlich auch den Lesen meines Blogs nicht vorenthalten. Der Originaleintrag befindet sich auf der Seite des Contao-Jahrbuchs, dort kann auch mein Firmeneintrag eingesehen werden. Nach dem offiziellen Verkaufsstart, kann das Jahrbuch dann hier bezogen werden. Nun aber zu meinem Artikel:

Contao als Grundlage für anspruchsvolle Webprojekte

Das ein CMS leicht zu installieren und zu bedienen sein sollte, ist wohl jedem klar. Natürlich kann man auch mit Contao, eine Internetseite in kurzer Zeit zum laufen bringen. Dies ist aber heutzutage eher Pflicht als Kür. Genauso ist es selbstverständlich möglich, eigene Designs umzusetzen und notfalls jedes Stückchen HTML anzupassen. Aber auch dies sollte eigentlich zum Standard gehören. Viele Agenturen freuen sich auch über die hervorragenden Möglichkeiten die Contao für die Suchmaschinenoptimierung bietet, oder über die Barrierefreiheit.

Für mich als Entwickler spielt Contao aber gerade da seine Stärken aus, wo andere an Ihre Grenzen stoßen: bei der Entwicklung kleiner und großer Webprojekte. So ist es sehr einfach, eigene Datenstrukturen im Backend abzubilden. Contao bringt hierfür alle nötigen Grundlagen mit, wie z.B. Filter, eine Suche, die Paginierung, ein Diff-Tool, eine Versionierung der Datensätze u.v.m.

Die Ausgabe im Frontend geschieht über eigene Module oder Inhaltselemente. Auch diese lassen sich ganz leicht erstellen und haben automatisch Zugriff auf die Daten aus dem Modul oder Element. Diese können so direkt im Template verwendet werden. Auch Daten eigener Backend-Module lassen sich spielend integrieren.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Eingriffsmöglichkeiten, mit denen Einfluss auf den Programmablauf genommen werden kann. Dies macht Contao sehr flexibel. In solch einer Konsequenz habe ich es in noch keinem anderen System gesehen. Es gibt fast nichts, was man nicht verändern kann.

Durch das integrierte PHP-Framework geht die Entwicklung schnell von der Hand. Neben dem Contao-eigenen Framework ist es aber auch möglich beliebige andere Bibliotheken zu verwenden. Wer für sein nächstes Projekt eine Komponente eines anderen Frameworks benötigt, kann diese verwenden. Man kann für jede Aufgabe die passenden Werkzeuge wählen.

Die Kommunikation verschiedenster Systeme wird heutzutage immer wichtiger. Der Wunsch, Daten externer Systeme zu nutzen, wird immer häufiger geäußert. Zum Glück ist auch die Einbindung verschiedenster Schnittstellen in Contao möglich. Seien es Ad-Services, Wetterdaten , Adressen, oder spezielle Kundendaten, all dies und vieles mehr ist mit Contao möglich.

Manchmal möchte man auch seine eigenen Daten bestimmten Personen zur Verfügung stellen. Auch dies kann mit Contao realisiert werden. Contao versetzt einen Entwickler in die Lage, Anforderung jeder Art und Größe umzusetzen.

Nicht zuletzt durch die gebotene Flexibilität gibt es bereits sehr viele fertige Erweiterungen, die man meist kostenfrei nutzen kann. So werden viele Anforderungen bereits erfüllt. Ein Shop-System, welches sich nahtlos in das vorhandene CMS integriert, ist nur ein Beispiel für solche Erweiterungen. Selbstverständlich gibt es auch Slider, Galerien und andere Dinge die zu einem modernen Webprojekt gehören. Wobei Contao hier vieles auch schon im Standardumfang mitbringt.

Da Contao ab Version 4 auf Symfony 2 als PHP-Framework setzt, können in Zukunft auch Symfony-Bundles zusammen mit Contao genutzt werden. Dies wird die Möglichkeiten noch einmal erheblich steigern. Wer also Symfony einsetzt wird sich in Contao 4 schnell zu Hause fühlen.

Wenn man also möglichst breit aufgestellt sein möchte und nicht bei dem nächsten oder übernächsten Projekt sagen will „das ist mit unserem System leider nicht möglich“, ist man bei Contao genau richtig!

Zurück

Einen Kommentar schreiben